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IBSV-Jugend im Freizeitpark „De Efteling“
Wie in jedem Jahr, hat die IBSV-Jugend auch 2008 wieder eine größere Tagesfahrt organisiert. Nachdem in den letzten Jahren Würzburg, der Heide-Park in Soltau und Hamburg auf dem Programm standen, ging es diesmal in den Freizeitpark „De Efteling“ in die Niederlande.
50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trafen sich am Samstag, den 06.09.2008 auf dem Strobler Platz, von wo aus die Fahrt mit einem modernen Reisebus startete. Mit einer kurzen Frühstückspause erreichte man schließlich nach drei Stunden Fahrt das Ziel – pünktlich zur Öffnung des Parks. Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto teilte man sich in mehrere Kleingruppen auf und durchstreifte so den Vergnügungspark. Spaß hat es allen gemacht. Bei strahlendem Sonnenschein fand jeder sein Lieblingsfahrgeschäft, sei es die stürmische Achterbahnfahrt im „Fliegenden Holländer“ oder die famose optische Täuschung in der „Villa Volta“. Beeindruckend waren auch die sprechenden Mülleimer, deren Rufe „Papier hier“ noch stundenlang von den Mitfahrern imitiert wurden. Gegen 18 Uhr ging es dann zurück nach Iserlohn.
Wohin im nächsten Jahr die Fahrt der IBSV-Jugend gehen wird, bleibt zunächst noch ein Geheimnis. Es sei nur soviel gesagt, dass auch der nächste Ausflug ein so großer Erfolg werden wird, wie der diesjährige.

Ein Wochenende in Hamburg
Eine kleine Abordnung des Jugendzuges machte sich am 21.08.04 im frühen Morgengrau auf den Weg nach Hamburg, Ziel dieses Wochenendtrips war es die waghalsigen Piloten des RedBull- Flugtages live zu bestaunen. Für diejenigen die den RedBull-Flugtag nicht kennen sei er hier kurz vorgestellt: Beim RedBull-Flugtag stürzen sich tollkühne Piloten todesmutig mit ihren selbsterbauten Flugobjekten von einer sechs Meter hohen Rampe ins kühle Nass. Die meisten Jungfernflüge enden daher meistens ehr früh als spät mit einer Bruchlandung. Für den Sieg kommt es allerdings nicht nur auf die geflogene Weite sondern auch auf die Kreativität des Teams an. Neben der "geflogene" Weite wird nämlich auch die originelle Gestaltung des Flugobjektes von einer Jury bewertet. Der RedBull- Flugtag erfreut sich zunehmender Beliebtheit und so schauten auch in diesem Jahr, erstmals in Hamburg, Tausende Besucher den Flugversuchen zu. Als nach fünf Stunden Fahrt und etlichen Rastplätzen Hamburg erreicht wurde starteten wir gleich unsere Besichtigungstour. Nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Neugroßmarkt, vorbei am Brahmsmuseum bestaunten wir zu erst die Hummel Hummel-Statue und weiter ging es zum Michel. Die Michaels Kirche gilt als Wahrzeichen der Stadt. Ca. 648 erstmals erbaut und nach einigen Zerstörungen immer wieder aufgebaut worden ist sie noch heute für Besucher zugänglich. Auch wir wagten einen kurzen Blick in die größte Kirche Hamburgs. Mit dem Auto ging es Richtung Speicherstadt und zum Zollmuseum in dem wir den restlichen Vormittag verbrachten. Seit 1992 befindet sich das Deutsche Zollmuseum in den alten Räumlichkeiten des Zollamtes Kornhausbrücke in Hamburgs historischer Speicherstadt. Hier wird man über die 5000 Jahre alte Geschichte des Zolls informiert und kann seine eigene Fähigkeiten als Zöllner unter Beweis stellen. Am frühen Nachmittag fuhren wir zunächst einmal zur Stärkung nach Buxtehude in unsere Unterkunft um das Mittagessen zu genießen und um noch ein paar Stunden erholsamen Schlaf nach zu holen um für die späteren Besichtigungen fit zu sein. Als nächstes beschäftigten wir uns mit Hamburgs Vergangenheit und seiner Geschichte. So suchte ein Großteil von uns das Hamburg Dungeon (engl. Kerker) auf. In den , auf 2200 qm Gruselkerkern verteilten inszenierten Gruselshows wird die Vergangenheit Hamburgs historisch korrekt, aber lustig und mit einem Funken Ironie, schaurig aufgearbeitet. Nach eineinhalb schaurigen Stunden im Kerker waren wir uns sicher nun mit Hamburgs Geschichte vertraut zu sein. Während sich der eine Teil gegruselt hatte, vergnügte sich der andere teil mit Hamburgs größter Modelleisenbahn. Als alle wieder vereint waren schauten wir uns schon mal die für den morgigen Tag errichtete Rampe an, bevor sich alle auf dem Dom , einer ganzjährig geöffneten Kirmes, vergnügten. Mit dem Auto über die Reeperbahn ging es am späten Abend zurück nach Buxtehude in die Unterkunft. Für den nächsten Tag standen ein Besuch im Kulturpark und die Show des RedBull-Flugtages auf dem Programm. Nach einer erholsamen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück starteten wir am nächsten Morgen die Fahrt in den Kulturpark. Bei grandiosem Wetter genossen wir einige Stunden am See des Parkes um den Modellbooten beim Fahren zu gucken. Unsere nächster Weg führte uns dann endlich zum Hamburger Hafen um die Piloten des Red Bull Flugtages bei ihren Jungfernflügen anzufeuern. Die uns verbleibenden Stunden in Hamburg vergingen hier wie im Flug. Das Programm der Show sowie die einzelnen Flugversuche waren so mitreißend, dass beim ganzen mit fiebern das Gespür für die Zeit verlor. Kaum am Hafen angekommen war es auch schon wieder Zeit zur Unterkunft aufzubrechen um die Heimreise an zu treten. Die Siegerehrung mussten wir uns somit leider entgehen lassen. Nach dem Aufräumen der Unterkunft und einem tollen Tag ging es, sichtlich erschöpft, Richtung Iserlohn.
Schriegel, Deborah
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